So Shoppt man Heute!

Chia-Samen – Ein kleines Wunder der Natur

Aktuell sind die Chia Samen als neues Allheilmittel und Superfood bei uns in aller Munde. Die kleinen Alleskönner, die bereits von den Azteken als Grundnahrungsmittel verzehrt wurden enthalten viele, für unseren Körper, wertvolle Nährstoffe. Was steckt jedoch tatsächlich hinter den winzigen Körnchen und was können sie? Woher stammen die wertvollen Samen? Ihren Ursprung hat dieses Nahrungsmittel in Mexico. Sie sind die Samen der dort zur Flora gehörenden Mexikanischen Chia (Salvia hispanica). Diese Pflanze gehört zur Gattung der Salbeigewächse und werden in Mexiko auch kommerziell angebaut. Die Bezeichnung „Chia“ bedeutet übersetzt so viel wie „Stärke“ und Behauptungen zufolge soll ein einziger Teelöffel von den winzigen Körnern ausreichen um einen Menschen für einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. In Mittelamerika sind die Powersamen deshalb schon seit Jahrhunderten für Reisende und Krieger sehr beliebt. Immerhin können sie einfach transportiert werden, ihre Haltbarkeit ist fast unbegrenzt und dieses Nahrungsmittel sättigt den Körper lange als auch spendet dabei Kraft und Energie. Welche Stoffe enthalten die Wunderkörner? Der mexikanische Export ist gerade deswegen so gesund, weil in dem Samen der Salvia hispanica überdurchschnittlich viele Antioxidantien, die unsere Zellen vor Schäden und Krankheiten schützen enthalten sind. Außerdem verfügen sie über, die für unseren Organismus so bedeutenden, Vitamine A und B, Bor, Zink, Magnesium, Eisen und Kalzium. Neben Proteinen enthalten sie eine Vielzahl an Ballaststoffen, die für unsere Verdauung wertvoll sind. Des Weiteren liefern die winzigen Samen mit über 18 Gramm auf 100 Gramm den höchsten Omega-3-Gehalt überhaupt und decken mit einer Tagesration von 25 Gramm den menschlichen Tagesbedarf gleich drei Mal. Welche Wirkung hat der Chia Samen auf uns? Durch seine Vielzahl an Inhaltsstoffen sorgen die kleinen mexikanischen Wunderlinge dafür, dass bei regelmäßiger Einnahme der Cholesterinspiegel positiv beeinflusst wird und der Blutdruck verringert wird. Die Samen haben einen blutverdünnenden Effekt, der das Risiko eines Schlaganfalles oder eines Herzinfarktes signifikant senkt. Außerdem hat der Powersamen positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und kann durch ihn sogar reguliert werden. Unangenehmen Problemen wie Sodbrennen oder Darmbeschwerden können mit den kleinen Körnern entgegengewirkt werden. Da sie so viele Nährstoffe beinhalten sind sie zusätzlich ein guter Weggefährte, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte. Sie lösen das Abnehmen zwar nicht aus, sorgen aber dafür, dass man mit wenigen Kalorien lange satt bleibt. All diese Wirkungen konnten durch diverse unabhängige Studien belegt werden. Wie kann man das Superfood in der Küche einsetzen? Beim Stöbern im Netz wird man schnell auf eine Vielzahl […]

Spiegelreflexkamera

Die Spiegelreflexkamera gilt seit vielen Jahrzehnten als Krönung jeder Hobby-Fotoausrüstung. Üblicherweise wird dieser Kameratyp auch als „SLR“ abgekürzt, was sich auf die englische Bezeichnung „Single Lens Reflex“ („Einäugige Spiegelreflexkamera“) bezieht. In der Tat gibt es auch sogenannte zweiäugige Spiegelreflexkameras, wie die berühmte Rolleiflex. Gemeinhin wird mit dem Begriff jedoch die weitverbreitete Kleinbild-Spiegelreflexkamera (KB-SLR) bezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten Kamerakonzepten überhaupt. Es gab und gibt SLRs auch in anderen Formaten, wie dem Mittel- und Großformat. Diese Kameras spielen jedoch, zumal als digitale Varianten, in der hobbymäßigen Fotografie nur eine untergeordnete Rolle.  Die erste KB-SLR war die Kine Exakta. Sie wurde 1936 vorgestellt. Anfangs handelte es sich bei den KB-SLRs allerdings um teure Profigeräte, die für die meisten Menschen unerschwinglich blieben. Der Siegeszug der SLR im Amateurbereich sollte erst nach dem zweiten Weltkrieg beginnen. Zunächst dominierten die Deutschen in der Kameraherstellung. Namen wie Contax, Zeiss Ikon, Rolleiflex oder auch Praktica in der DDR erlangten bald Weltruhm. Dennoch blieben die SLRs teure Geräte, die Masse fotografierte weiterhin mit preiswerten Falt- und Boxkameras. In den 60er und 70er Jahren verloren die Deutschen dann zunehmend Marktanteile an die aufkommende japanische Konkurrenz: Canon, Nikon und Pentax lieferten ebenfalls zuverlässige und zugleich erschwingliche Modelle. Dadurch erhielt die KB-SLR Einzug in den Massenmarkt. In den 70er und 80er Jahren setzten sich computergesteuerte Belichtungsmesser mehr und mehr durch, was die KB-SLR zu einem einfach zu handhabenden Instrument auch für Amateure machte. Der nächste Technologiesprung erfolgte Ende der 80er Jahre mit der Einführung von Autofokussystemen bei allen großen Herstellern. Um die Jahrtausendwende folgte dann das Aufkommen der Digitalfotografie. Der Vorteil der SLR liegt darin, dass im Sucher immer genau das zu sehen ist, was das Kameraobjektiv auch wirklich aufnimmt. Dadurch können Bildkomposition und Schärfepunkt sowie Schärfeverlauf optimal gewählt, können die Auswirkungen von Filtern, Zwischenringen oder Makrolinsen bestmöglich beurteilt werden. Dies erklärt auch, warum es für SLR-Systeme die mit Abstand umfassendsten Zubehörprogramme gibt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die Objektive bei SLRs üblicherweise wechseln lassen. So kann die Optik jeweils verschiedenen Anforderungen angepasst werden. Zudem lassen sich bei SLRs eine Vielzahl von Einstellungen vornehmen, die sich bei einfacheren Kameras in der Regel nicht finden lassen. Der Fotograf kann hier Blende und Belichtungszeit unabhängig voneinander einstellen, kann eine Belichtungskorrektur wählen, kann sich Fokuspunkte gezielt aussuchen oder zur Not auch manuell fokussieren. Zudem erlauben die Kameras auch die Verwendung mit aufwendigen Blitzsystemen. Bei digitalen SLR-Systemen (DSLRs) wird heute eine Unterscheidung […]